PUTRIDITY – „PUTRID BRUTAL ATTACK“ (DEMO 2000 CDR)
Zweifellos kann sich der musikinteressierte Bürger schon  am Bandnamen an allen fünf Fingern abzählen ,welche musikalische Kost einen hier erwarten wird .Fast 22 min. lang wird hier geschreddert ,so das einem Hören und Sehen vergeht .Zwar sehen die Polen sich selbst im Death Metal Lager verankert ,welches man aber im Angesicht ihrer Mucke als viel zu harmlos ansehen kann .Denn hier wird gegored und gegrindet was das Zeug hält . 7 volle Nackenbrecher gibt zu erlauschen ,die alle samt mit viehischen Vokals unterlegt sind . Ihre Vorbilder sucht die Band ohne Zweifel im Amiland ,da an allen Ecken und Enden diese von mir heiß geliebten „quitschenden“ Gitarrenriffs auftauchen .“Putridity“ knallen aber nicht völlig planlos nach vorne ,sondern können durchaus auf einen gewissen „ melodiösen“ Songaufbau verweisen .Klingt vielleicht etwas komisch ,aber ohne Zweifel kann man fast jeden Song klar voneinander unterschieden ,was ja gerade in diesem musikalischen Bereich nicht gerade typisch ist .Hinzu kommt noch ,das man sich rhythmisch auch recht variabel zeigt .Produktionstechnisch gesehen ist das Teil auch noch ansprechend ,wenn auch etwas der Druck zu fehlen scheint . Alles in allem aber ein feines Stück Gore Grind Mucke .Unser Spezi Jupp wird sich das Teil sicherlich krallen .Interessenten unter euch tüten 4$ (incl.P.+V.) ein und ab geht die Post in Richtung Polen.
 

 

                        HAMMER              
PUTRIDITY –„PUTRID SECOND BLASTING SICKNESS“ (DEMO 2003)
Meines herachtensmausern sich die Polen von „Putridity“ immer mehr zu einem Geheimtip in der Szene .Man merkt es ihnen förmlich an ,wie sie von Veröffentlichung zu Veröffentlichung ihre Mucke verbessern und immer mehr am Songaufbau feilen .Anfangs sah sich die Band ja selbst noch im Death Metal Lager zu Hause ,aber angesichts dieser neuen 5 Songs scheint dies wohl nun endgültig der Vergangenheit anzugehören .Denn der Slogan der Polen geht eindeutig in Richtung „Dann gehen wir mal so total auf die Ami Grind Schiene !“Und der Einfluss ist hier sofort heraus zu hören .Da gibt’s bei jedem einzelnen Stück den vollen Schlag in die Fresse ,immer geradeaus vorwärts ,ohne sich großartig mal in Sachen Tempo einzuschränken .Hinzu gesellt sich noch ne nette ,eher an tierische Laute erinnernde Vocals. ,Ja ,da lacht das Grind Gore Herz und sämtliche Körpergliedmaßen setzten sich in Bewegung. Obwohl das Scheibchen nun auch bloß ne mickrige Spielzeit von knapp 12 Minuten aufweist ,reicht die Zeit völlig aus ,um seine Lauschlappen vollends zufrieden zu stellen . Das Teil kann man nur weiter empfehlen .Und das selbst die Produktion wirklich gut geworden ist ,sollte es für euch kein Halten geben ,um die 3$(incl.P.+V.) einzutüten und in Richtung Polen abzuschicken.
http://www.metal-archives.com/bands/Putridity/14865